Saisonale Gerichte: Genuss zu jeder Jahreszeit...

Zur Saisonkarte

Zur Geschichte des Bismarckturms


Der 18 Meter hohe Bismarckturm ist das weithin sichtbare Wahrzeichen der über siebenhundert Jahre alten Stadt Lütjenburg. Vor mehr als hundert Jahren regte der örtliche Verschönerungsverein den Bau auf dem 78 Meter hohen Vogelberg an. Die Kosten des ehemals hölzernen Turms beliefen sich im Jahre 1898 auf 1.415 Reichsmark. Als im Juli desselben Jahres Otto von Bismarck verstarb, benannten die Lütjenburger ihren Turm nach dem „Eisernen Kanzler“, um so ein bleibendes Zeichen der Verehrung für den großen deutschen Staatsmann zu setzen. 1910 wurde der Turm massiv ausgebaut und erhielt sein heutiges Aussehen. 1976 sahen sich die Stadtväter zu einer schwierigen „Operation“ gezwungen: Um den vom Zahn der Zeit angenagten Turm der Nachwelt zu erhalten und ein Auseinanderbrechen zu vermeiden, erhielt er ein Korsett aus Stahlringen.
Am Fuße dieses höchsten Punktes der Stadt findet alljährlich zu Pfingsten das traditionelle Vogelschießen der Lütjenburger Schützen Totengilde von 1719 statt.
Der Vogelberg mit Turm ist seit jeher ein beliebtes Ausflugsziel. Von hier reicht der Blick bei klarer Sicht weit in die ostholsteinische Landschaft und über die Ostsee bis Fehmarn und Lolland. Zu Füßen des Bismarckturms befand sich vorerst ein Kiosk, wo man eine kleine Erfrischung zu sich nehmen konnte. Im Jahre 1929 errichtete man stattdessen eine Gaststätte, die 1964 zur jetzigen Größe ausgebaut wurde. Heute befindet sich hier das einladende „Restaurant Bismarckturm“ von Anke und Christian Boll.

Der Bismarckturm im Jahr 2014